Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 29.12.2018


Tirol

Viel weniger Schäden durch Borkenkäfer in Tirol

Ein Grund dafür sind die Schutzmaßnahmen, deren Einsatz durch ein im Jahr 2017 erstmals angewandtes Frühwarnsystem gezielt gesteuert werden konnte.

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© Böhm(Symbolfoto)



Innsbruck – Während in anderen Bundesländern der Borkenkäfer im vergangenen Jahr schwere Schäden angerichtet hat, ist Tirol mit einem blauen Auge davongekommen.

Laut Zahlen der Landesforstdirektion haben die Baumschädlinge im Jahr 2017 noch rund 131.000 Kubikmeter Schadholz und damit etwa 4,5 Millionen Euro Verlust verursacht. Für das auslaufende Jahr rechnet man mit einem Fünftel weniger. „Und das, obwohl die Bedingungen für den Borkenkäfer ideal waren“, sagt Christian Schwaninger von der Abteilung Waldschutz. Grund dafür seien die Schutzmaßnahmen gewesen, deren Einsatz durch ein im Jahr 2017 erstmals angewandtes Frühwarnsystem gezielt gesteuert werden konnte.

Gebannt ist die Gefahr nicht. Besonders in Osttirol ist die Situation wegen der Unwetterschäden angespannt und muss beobachtet werden. (TT)