Letztes Update am Sa, 29.12.2018 11:29

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Natur

Galapagos-Inseln verbieten Böller zum Schutz der Tierwelt

Feuerwerk stelle eine Bedrohung für das sensible Ökosystem der Inseln dar, erklärten die Behörden. Bei Tieren führe der Lärm der Böller zu erhöhtem Puls, Stress, Angst und Verhaltensstörungen.

Ein Blick auf Puerto Ayora, der größten Stadt des Galapagos-Archipels.

© iStockEin Blick auf Puerto Ayora, der größten Stadt des Galapagos-Archipels.



Quito – Rechtzeitig zu Silvester haben die Behörden der Galapagos-Inseln zum Schutze der einzigartigen Tierwelt Knaller und Böller verboten. Einfuhr, Verkauf, Weitergabe und das Zünden von Böllern sei laut Verwaltungsbeschluss fortan verboten, erklärte die ecuadorianische Provinz am Freitag. Das Verbot bezieht sich ausschließlich auf lärmendes Feuerwerk. Pyrotechnik, die zwar Lichteffekte, aber keinen Lärm fabriziert, ist nicht betroffen.

Feuerwerk stelle eine Bedrohung für das sensible Ökosystem der Inseln dar, erklärten die Behörden. Bei Tieren führe der Lärm der Böller zu erhöhtem Puls, Stress, Angst und Verhaltensstörungen. Zudem solle eine Verschmutzung der Luft und des Wassers durch Pyrotechnik vermieden werden.

Die rund 1000 Kilometer vor der Küste Ecuadors gelegenen Galapagos-Inseln sind für ihre einzigartige Tierwelt berühmt. Viele Tierarten kommen ausschließlich dort vor. Die vulkanischen Inseln spielten eine wichtige Rolle bei den Forschungen von Charles Darwin und der Entwicklung der Evolutionstheorie. (APA/AFP)




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