Letztes Update am Di, 28.05.2019 13:06

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Nach „Liebesurlaub“

Zwergseidenaffen-Zwillinge im Tiergarten Schönbrunn geboren

Happy und Felice haben bereits zu Jahresbeinn das Licht der Welt erblickt. Inzwischen springen sie aufgeweckt durch die Anlage im Tiergarten Schönbrunn.

Happy und Felice kamen bereits am 1. Jänner zur Welt. Bei der Geburt waren die beiden nur daumengroß.

© TIERGARTEN SCHÖNBRUNNHappy und Felice kamen bereits am 1. Jänner zur Welt. Bei der Geburt waren die beiden nur daumengroß.



Wien – Doppeltes Glück im Tiergarten Schönbrunn: Die Zwergseidenaffen im Zoo haben bereits zu Jahresbeginn Zwillinge bekommen. Happy und Felice springen bereits aufgeweckt durch die Anlage und sind für die Besucher zu sehen. Sie sind selbstständig unterwegs und werden kaum noch gesäugt, berichtete der Tiergarten in einer Aussendung am Dienstag.

Eltern wurden auf „Liebesurlaub“ geschickt

Damit es mit dem Nachwuchs klappte, bedurfte es ungewöhnlicher Mittel. Denn die Zwergseidenaffen Timida und Goliath lebten eigentlich in einer Wohngemeinschaft mit Springtamarinen. Aber bei der Paarbindung der jungen Affen störten die aufgeweckten Mitbewohner. Deshalb wurden die beiden auf „Liebesurlaub“ in eine Anlage hinter den Kulissen geschickt.

Und prompt hat es mit Nachwuchs geklappt: „Bereits am 1. Jänner sind Jungtiere zur Welt gekommen. Bei der Geburt waren sie nur daumengroß und etwa 15 Gramm schwer. Zwergseidenaffen sind die kleinsten Trockennasenaffen. Selbst ausgewachsen wiegen sie nur 120 Gramm“, sagte Tiergartendirektorin Dagmar Schratter.

Familie zurück im Affenhaus

Nun wurde die Zwergseidenaffen-Familie wieder zurück ins Affenhaus übersiedelt. Vorerst lebt sie zur Eingewöhnung noch getrennt von den Springtamarinen, doch das wird sich demnächst ändern. Die Zwillinge sind ein Weibchen und ein Männchen und haben passend zum Geburtsdatum als „Neujahrsbabys“ die Namen Happy und Felice bekommen. Die Eltern machen ihre erste Aufzucht prima. „Eigentlich trägt bei den Zwergseidenaffen, die in den Regenwäldern Südamerikas heimisch sind, vor allem der Vater die Jungtiere und die Mutter nimmt sie nur zum Säugen. Doch Timida ist eine kleine Glucke und deshalb sind sie oft auf ihr gesessen“, berichtete Tierpfleger Sascha Grasinger. (APA)

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Frech streckt der junge Affe die Zunge in die Kamera.
Frech streckt der junge Affe die Zunge in die Kamera.
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