Letztes Update am Mi, 26.06.2019 09:30

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Lateinamerika

Erdbeben der Stärke 6,3 erschütterte Panama und Costa Rica

Die Erdbebenwarte rechnet nach dem schweren Erdstoß mit Verletzten und erheblichen Schäden.

(Symbolfoto)

© Reuters/Henry Romero(Symbolfoto)



San Jose/Panama-Stadt – Ein Erdbeben der Stärke 6,3 hat die Grenzregion zwischen Panama und Costa Rica erschüttert. Der Erdstoß habe sich am Dienstag kurz vor Mitternacht (Ortszeit) in einer geringen Tiefe von zehn Kilometern ereignet, teilte die US-Erdbebenwarte USGS mit. Daher sei mit Opfern und „erheblichen Schäden“ zu rechnen.

Das Zentrum des Bebens war demnach rund zwei Kilometer von der Grenzstadt Progeso in Panama entfernt. Die Erschütterungen waren auch in Costa Ricas Hauptstadt San Jose und in großen Teilen des zentralamerikanischen Landes zu spüren. Eine Tsunami-Warnung gaben Costa Ricas Behörden aber nicht heraus.

Im November 2017 war die Pazifikküste Costa Ricas von einem Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert worden. In San Jose wackelten Gebäude, zwei Menschen starben durch Herzinfarkt. Zwei Monate zuvor waren bei einem Beben der Stärke 7,1 in Mexiko mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen. (APA/AFP)