Letztes Update am Fr, 02.08.2019 15:20

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vogel-Nachwuchs

Gimpel-Babys im Alpenzoo: Zwei Jungvögel aus dem Nest ausgeflogen

Zwei Gimpel-Küken sind im Alpenzoo herangewachsen. Erkennbar sind sie an ihrem braunen Gefieder. Bei der Finkenart werden Jungtiere von den Eltern gemeinsam großgezogen.

Das Gefieder der Jungvögel ist braun.

© Alpenzoo InnsbruckDas Gefieder der Jungvögel ist braun.



Innsbruck – Im Innsbrucker Alpenzoo gibt es Nachwuchs: Das Gimpel-Vogelpärchen hat zwei Jungtiere ausgebrütet. Mittlerweile sind sie aus dem Nest ausgeflogen. Am Gefieder können die jungen Tiere von ihren Artgenossen unterschieden werden.

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Nach roter Gefiederfärbung benannt

Die Vögel zählen zu der Art der Finken. Das Gefieder der jungen Vögel ist ganzheitlich braun, während die erwachsenen Tiere eine schwarze Kopfkappe tragen. Diese zieht sich „hinter den Augen vorbei bis zum Kinn“, so die Information des Alpenzoos. Die Weibchen tragen braunes Gefieder, die Männchen haben eine rote Einfärbung an der gesamten Unterseite ihres Körpers. Wegen dieser farblichen Besonderheit wird die Vogelart auch „Blutfink“ genannt.

Die männlichen Gimpel erkennt man an der rötlichen Verfärbung ihres Bauches.
Die männlichen Gimpel erkennt man an der rötlichen Verfärbung ihres Bauches.
- Alpenzoo Innsbruck

Das Weibchen brütet allein

Das kleine Gimpel-Nest wird zwischen Mai und Juli vom weiblichen Vogel gebaut. Am liebsten machen sie das im Nadelgehölz, was auch ihr bevorzugter natürlicher Lebensraum ist. Die Brut wird dann auch vom Weibchen übernommen, das Männchen füttert es währenddessen. Nach etwa 14 Tagen schlüpfen dann die nackten Vögelchen. Die Erziehung übernimmt das Vogelpaar gemeinsam und auch ihr Leben verbringen Gimpel meist mit demselben Partner – was auch Einehe oder monogame Brutehe genannt wird. Der Direktor des Zoos, Dr. André Stadler, lässt begeistert wissen: „Es dauert immer etwas bis die Jungvögel flügge sind, doch jetzt sind sie gut zu sehen. Sie finden die Gimpelfamilie bei uns in den Kleinvogelvolieren.“ (jam)