Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 31.08.2019


Tirol

Wildschadensbericht: Tirols Schutzwälder oft überaltert

Der aktuelle Wildschadensbericht sieht im Vergleich vergangener Jahre eine Verbesserung der Zustände in Österreichs Wäldern. Das Schadensniveau ist dennoch weiterhin zu hoch.

Forschung sowie Wiederaufforstung und Verjüngungsmaßnahmen von Schutzwäldern stehen beim Bund ganz oben auf der Agenda. Rund 100 Millionen Euro sollen dafür bereitgestellt werden.

© iStockForschung sowie Wiederaufforstung und Verjüngungsmaßnahmen von Schutzwäldern stehen beim Bund ganz oben auf der Agenda. Rund 100 Millionen Euro sollen dafür bereitgestellt werden.



Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck, Wien – Die gute Nachricht vorweg: Bundesweit gibt es erstmals seit Jahren Verbesserungen der Wildschadenssituationen in den heimischen Wäldern. Das geht aus dem so genannten Wildschadensbericht 2018 hervor, den Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek dieser Tage dem Parlament übermitteln wird. Demnach ist der Einfluss des Wildes auf die Verjüngung des Waldes in fast zwei Dritteln der untersuchten Bezirke Österreichs zurückgegangen. Schälschäden – also das Abfressen von Rinde durch Wildtiere – sind im Wirtschaftswald weniger geworden, haben im Schutzwald allerdings leicht zugenommen.

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