Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 18.09.2019


Osttirol

Städtischer Blumengarten für Bienen in Lienz

Hans Gumpitsch, die Lienzer Gemeinderäte Gerlinde Kieberl und Christian Steininger, Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und Imker Klemens Kreuzer (v. l.) ermöglichten die Blühwiese für Bienen in der Stadt.

© Stadt Lienz/LenzerHans Gumpitsch, die Lienzer Gemeinderäte Gerlinde Kieberl und Christian Steininger, Bürgermeisterin Elisabeth Blanik und Imker Klemens Kreuzer (v. l.) ermöglichten die Blühwiese für Bienen in der Stadt.



Am Lienzer Wasserrain hat der Lavanter Imker Klemens Kreuzer 16 seiner Bienenstöcke samt ebenso vielen Bienenvölkern angesiedelt. Kreuzer hat das Projekt angeregt und hat in der Stadtgemeinde und beim Maschinenring Unterstützung dafür gefunden. Das Grundstück ist 4000 Quadratmeter groß. Im Sommer wächst jedes der Völker auf etwa 60.000 Bienen an, davon überwintern immer noch je rund 20.000.

In Kärnten setzt man seit geraumer Zeit die Aktion „Blumenwies'n" erfolgreich um. „Hierbei werden monotone Grünflächen für die Bienen in bunte Blumengärten verwandelt", erklärt Bürgermeisterin Elisabeth Blanik.

„Nachdem die Stadtgemeinde das Grundstück zur Verfügung stellte, sorgte der Maschinenring für die richtige Ansaat", bedankte sich der Bienenzüchter. Diese spezielle Pflanzenmischung braucht nicht viel Wasser und trotzt widrigen Umständen. „Wer sich daheim ebenfalls eine Blühwiese für Bienen anlegen möchte, kann die Mischung beim Maschinenring Lienz kaufen", betont Obmann Hans Gumpitsch.

Kreuzer plant, ab dem nächsten Jahr kleinere Führungen anzubieten und dabei Einblick in das Leben der Bienen zu geben. Der gewonnene „Dolomitenhonig" kann am Stadtmarkt Lienz erworben werden. (TT)

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