Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 12.10.2019


Exklusiv

Braunbär tappte in der Nähe des Plansees in eine Wildfotofalle

Während Reuttes TVB-Chef Hermann Ruepp keine Gefahren für Touristen oder Einheimische sieht, zeigte sich Bezirksbauernchef Christian Angerer „entsetzt“ über die Nähe: „Der Bär hätte einen gedeckten Tisch.“

In Tirol ist wieder ein Bär gesichtet worden, dieses Mal im Außerfern. Laut Bezirksjägermeister Arnold Klotz handelt es sich um einen scheuen Bären.

© Tiroler JägerverbandIn Tirol ist wieder ein Bär gesichtet worden, dieses Mal im Außerfern. Laut Bezirksjägermeister Arnold Klotz handelt es sich um einen scheuen Bären.



Von Helmut Mittermayr

Lermoos, Reutte – Bitte lächeln, Tusch – um Punkt 23.17 Uhr löste am 8. Oktober eine Wildfotofalle in der so genannten Neuweid aus. Das Fotomotiv ähnelte so gar nicht den normalen Protagonisten, die allnächtlich auf Hufen, vierbeinig durch den Wald hirschend vom Infrarotlichtstrahl einer Fotofalle erfasst werden. Das Zotteltier kam auf leisen Tatzen und gehörte der Gattung Ursus arctos an. Der Braunbär wurde im flachen Tal der Neuweid, einem Gebiet der Bundesforste, das zur Gemeinde Lermoos gehört, nicht weit vom Plansee abgelichtet. Damit ist dies, nachdem Ende Juni ein Bär im Klausenwald von einer Kamera eingefangen wurde, für 2019 die zweite digital festgehaltene Sichtung im Außerfern.

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