Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 31.10.2019


Exklusiv

Grundbesitzer in Vils fühlt sich Biber ausgeliefert

Der Vilser Karl Mages ist verzweifelt: „Die Trockenlegung des Lendesees schädigt andere Lebewesen enorm.“

Jeweils oben Ansichten des Sees, nachdem der Biber losgelegt hat, und unten, wie es vor der Ankunft des Nagers aussah. Der Wasserzufluss ging stark zurück.

© MagesJeweils oben Ansichten des Sees, nachdem der Biber losgelegt hat, und unten, wie es vor der Ankunft des Nagers aussah. Der Wasserzufluss ging stark zurück.



Von Helmut Mittermayr

Vils – Karl Mages wendet sich nicht das erste Mal an die TT. Aber er ist von Mal zu Mal verzweifelter. Der Vilser Grundbesitzer hadert mit all den behördlichen Naturschützern, die den Biber angeblich über alle anderen Lebewesen erheben und ihn in der Vilser Lende uneingeschränkt walten lassen würden. „Dafür wird in Kauf genommen, dass andere Lebewesen geschädigt werden oder gar nicht mehr aufkommen“, sagt er. Das betreffe Flora wie Fauna.

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