Letztes Update am Mo, 30.01.2017 10:41

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Unfall

Mehrere Skifahrer schwer gestürzt: Drei Tote und ein Schwerstverletzter

In Kärnten, Vorarlberg und Südtirol kam es am Wochenende zu tödlichen Unfällen. Außerdem wurde ein Skifahrer lebensgefährlich verletzt.

(Symbolfoto)

© Thomas Boehm(Symbolfoto)



Turracher Höhe/Klagenfurt/Murau – Ein 32-jähriger Klagenfurter ist am Sonntag auf der Turracherhöhe im steirisch-kärntnerischen Grenzgebiet gegen eine mit Sicherungsmatten eingekleidete Säule gefahren und hat sich dabei tödliche Kopfverletzungen zugezogen. Trotz rascher Versorgung durch den Notarzt und einem Rettungsflug ins Klinikum Klagenfurt starb der Wintersportler, teilte die Polizei mit.

Der Mann war gegen 10 Uhr auf der Kornockabfahrt, die mittelmäßig schwer zu befahren ist, auf einem Flachstück bei einem Rechtsschwung gestürzt. Er prallte rücklings mit dem Kopf gegen die etwa 85 Zentimeter Breite Säule. Der Verletzte starb im Spital an den Folgen des Sturzes.

Zwei schwere Unfälle in Vorarlberg

Ein 62-jähriger Skifahrer ist am Samstag im Skigebiet Golm (Montafon) tödlich verunglückt. Der Wintersportler geriet aus ungeklärter Ursache von der Piste und stürzte im unpräparierten Gelände. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Der Unfall ereignete sich kurz vor 12 Uhr auf bzw. neben der rot markierten Piste Nummer acht. Um zu klären, weshalb der 62-Jährige etwa 50 Meter nach der Skibrücke über den Aualatschbach von der Piste abkam, bittet die Polizei etwaige Zeugen um Hinweise.

Ein weiterer Vorarlberger Skifahrer ist am Sonntag bei einem Sturz im Skigebiet von Damüls lebensgefährlich verletzt worden. Der 50-Jährige Dornbirner kam laut Polizei im freien Skiraum zu Sturz und prallte mit dem Kopf voraus auf einen Umkehrbereich für Pistenraupen.

Obwohl er einen Helm trug, erlitt der Mann schwere Kopfverletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber ins LKH Feldkirch eingeliefert.

Tscheche starb in Südtirol

Ein tödlicher Skiunfall ereignete sich am Sonntag auch im Südtiroler Gröden: Dort erlag ein 61-jähriger Tscheche nach einem folgenschweren Sturz seinen Verletzungen.

Der Mann war auf der La Longia-Piste unterwegs, als er eine Erhöhung übersehen haben dürfte. Er wurde durch die Luft katapultiert und prallte anschließend auf der harten Skipiste auf. Dabei erlitt er so schwere Kopfverletzungen, dass der Notarzt beim Eintreffen nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. (APA/TT.com)