Letztes Update am Mo, 01.05.2017 10:39

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vorarlberg

Navi spielte verrückt: Tiroler fuhr in den gesperrten Arlbergtunnel

In der Nacht auf Montag führten die Anweisungen eines Navigationsgeräts einen 42-Jährigen auf der S16 auf Irrwege. Der Tiroler wurde zum Geisterfahrer – und landete schließlich im gesperrten Arlbergtunnel.

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© REUTERS/FABRIZIO BENSCHSymbolbild.



Langen am Arlberg – Ein Autofahrer wurde in der Nacht auf Sonntag auf der Fahrt von Bludenz nach Innsbruck zum Geisterfahrer und fuhr auch noch in den gesperrten Arlbergtunnel ein. Die Irrfahrt begann auf der S16, als das Navigationsgerät bei der Ausfahrt Langen den Lenker plötzlich aufforderte umzukehren. Der 42-Jährige, mit dem noch ein Beifahrer im Wagen saß, fuhr erst einmal weiter, hielt aber immer wieder an, um sich zu orientieren. Schließlich befolgte er die Anweisung doch und fuhr laut Polizei auf die Arlbergschnellstraße in Richtung Bludenz auf.

In der Nordröhre des Langentunnels spielte das Navi offenbar endgültig verrückt. Wieder gab es die Anweisung, umzukehren. In einer Nische wendete der Tiroler schließlich – und wurde zum Geisterfahrer. Anschließend fuhr er auch noch in den gesperrten Arlbergtunnel ein. Eine Streife der Asfinag stoppte den 42-Jährigen schließlich beim Tunnelportal in St. Jakob.

Wie die Vorarlberger Polizei mitteilte, verlief ein Alkotest beim Lenker negativ. Den Tiroler erwartet nun eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz.

Der Arlbergstraßentunnel ist noch bis 2. Oktober komplett gesperrt. Die gesamte Sicherheitsanlage ist aufgrund der Bauarbeiten deaktiviert. Als der Tiroler durch den Tunnel fuhr, fanden keine Arbeiten statt. (TT.com)