Letztes Update am So, 23.07.2017 12:42

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Osttirol

32-Jährige stürzte bei Abstieg vom Großglockner in Gletscherspalte

Beim Abstieg in einer Zweierseilschaft brach eine Schneebrücke unter dem Gewicht der Frau zusammen. Sie stürzte rund drei bis vier Meter in eine Spalte.

© Brunner Images / Brunner Philipp



Matrei i. O. – Relativ glimpflich endete ein Unfall für ein tschechisches Paar während einer Tour in Richtung Großglockner-Gipfel. Die beiden waren am Sonntag in den frühen Morgenstunden von der Stüdlhütte bei Kals über den Stüdlgrat aufgebrochen. Die Kletterer waren hervorragend ausgerüstet. Sie wollten die relativ fordernde Tour im Schwierigkeitsgrad 3+ in Richtung Gipfel angehen.

„Auf dem Weg ist ihnen dann aber das Wetter zu unsicher geworden und sie haben beschlossen, abzusteigen“, erklärt Franz Riepler von der Polizei Matrei. Kurz unter dem so genannten Luisengrad auf einer Seehöhe von 3150 Metern passierte dann das Unglück: Die 32-jährige Frau, die vorausging, brach durch eine vom Regen aufgeweichte Schneebrücke und stürzte in eine Gletscherspalte. „Sie fiel etwa drei bis vier Meter tief, aber weil sie mit ihrem Partner in einer Zweier-Seilschaft gegangen war, konnte der Mann sie halten“, erklärt Riepler.

Leider hatte sich dann aber das Seil in einer Schneewehe eingeschnitten und der 33-Jährige konnte seine Partnerin nicht aus der Spalte ziehen. Selbst eine zufällig vorbeikommende Seilschaft hatte keine Chance. Schließlich setzte die Gruppe einen Notruf ab und die Hubschrauber C7 und Martin 4 brachten die Bergretter zu der Verunglückten.

Sie konnte mit Prellungen und einer leichten Unterkühlung ins Krankenhaus Lienz geflogen werden. Ihren Begleiter brachten die Retter ins Tal.

- Brunner Images / Brunner Philipp

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