Letztes Update am Fr, 13.10.2017 16:21

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


England

Studentin posierte an Klippe für Fotos und stürzte in den Tod

Die junge Frau sei „extrem nahe“ am Abgrund die Luft gesprungen, heißt es in einem Medienbericht.

© pixabay(Symbolbild)



Eastbourne – Eine 23-jährige Studentin aus Südkorea ist in England beim Posieren für Erinnerungsfotos von einer 60 Meter hohen Klippe in den Tod gestürzt. Das geht aus einer öffentlichen Anhörung in Eastbourne hervor, die sich in dieser Woche mit dem Fall beschäftigte. Das Unglück ereignete sich bereits im Juni an den Seven-Sisters-Klippen in der Grafschaft East Sussex. An derselben Stelle soll es am Tag zuvor zu einem erheblichen Felsabbruch gekommen sein.

Berichten zufolge bat die Frau eine Gruppe anderer Koreanerinnen, Fotos von ihr an der Klippe zu machen. Auf ihrem Smartphone seien sechs Bilder gewesen, auf denen zu sehen war, wie die Frau „extrem nahe“ am Abgrund in die Luft gesprungen sei, sagte ein Polizist dem „Daily Telegraph“ zufolge bei der Anhörung am Donnerstag. Beim Aufkommen habe sie den Halt verloren und sei abgestürzt. (dpa)