Letztes Update am Mo, 14.05.2018 09:35

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


China

Windschutzscheibe gebrochen: Airbus musste in China landen

Die Scheibe brach etwa 30 Minuten nach dem Start heraus – ein heftiger Windsog und Druckabfall waren die Folgen. Der Pilot und ein Besatzungsmitglied wurden verletzt.

© AFPSymbolfoto.



Chengdu – Wegen einer herausgebrochenen Windschutzscheibe im Cockpit ist in China ein Passagierflugzeug außerplanmäßig gelandet. Bei dem Vorfall am Montag zogen sich der Co-Pilot und ein weiteres Besatzungsmitglieder der Airbus Maschine vom Typ A319 Verletzungen zu, teilte die Fluggesellschaft Sichuan Airlines auf ihrer Website mit.

Die Scheibe auf der rechten Seite des Cockpits war demnach etwa eine halbe Stunde nach dem Start herausgebrochen, was neben einem heftigen Windsog zu einem Druckabfall führte. Die Maschine, die ursprünglich auf dem Weg von der südwestchinesischen Stadt Chongqing nach Lhasa in Tibet war, landete danach in der chinesischen Stadt Chengdu.

Passagiere seien nicht verletzt worden. Die Fluggesellschaft machte zunächst keine Angaben dazu, wie es zu dem Defekt kommen konnte. Ein Video der staatlichen Zeitung The Paper zeigte das Cockpit mit fehlender Scheibe sowie Schäden an Geräten. Auch aus der Decke gefallene Atemmasken und auf dem Kabinenboden verteilte Boxen mit Essen waren zu sehen. (APA/dpa)