Letztes Update am Di, 29.05.2018 14:25

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck-Land

Suche im Brunntal: Vermisster Innsbrucker tot aufgefunden

Ein 63-Jähriger kehrte am Montag nicht von seiner Hütte im Brunntal in Zirl zurück. Nachdem die Suche in der Nacht abgebrochen werden musste, rückten die Retter Dienstagfrüh wieder aus.

Montagfrüh setzten Bergrettung, Feuerwehr und Polizei die Suche nach dem 63-Jährigen fort.

© zeitungsfoto.atMontagfrüh setzten Bergrettung, Feuerwehr und Polizei die Suche nach dem 63-Jährigen fort.



Zirl – Trauriges Ende einer großangelegten Suche in Zirl: Ein 63-Jähriger, der am Montag nicht von einem Spaziergang zurückgekehrt war, konnte nur noch tot geborgen werden. Die Einsatzkräfte fanden am Dienstagvormittag den leblosen Körper in der Ehnbachklamm. Der Mann dürfte im unwegsamen Gelände abgestürzt sein.

Der 63-Jährige hatte sich am Montag gegen 10 Uhr mit seinem Hund zu seiner Hütte im Brunntal in Zirl aufgemacht. Als er zur vereinbarten Zeit nicht wieder zu Hause war, begann die Suche bei der Hütte. Der Wagen war dort geparkt, vom Innsbrucker fehlte aber jede Spur. Die Angehörigen meldeten den 63-Jährigen als abgängig.

Sofort startete eine großangelegte Suchaktion: Insgesamt 37 Mann der Bergrettung und der Freiwilligen Feuerwehr Zirl, sechs Suchhunde und der Polizeihubschrauber rückten aus. Um Mitternacht musste die Suche vorerst abgebrochen werden.

100 bis 150 Meter abgestürzt

Dienstagfrüh ging die Suche der Bergrettung, Feuerwehr, Polizei und Suchhunden weiter. Gegen 9 Uhr tauchte der Hund des Vermissten beim Auto an der Hütte wieder auf. Gut eine Stunde später entdeckten die Suchtrupps in der Ehnbachklamm im extrem steilen und unzugänglichen Gelände ein Kleidungsstück des 63-Jährigen – und schließlich auch seinen leblosen Körper. Für ihn kam jede Hilfe zu spät.

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Wie die Polizei mitteilte, dürfte der Tiroler in Richtung des „Keilerboden“ unterwegs gewesen sein. Dabei stürzte er 100 bis 150 Meter durch das felsdurchsetzte Gelände ab und erlitt tödliche Verletzungen. (TT.com)