Letztes Update am Di, 03.07.2018 06:56

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Schwierige Rettung: Sieben Deutsche im Oberland in Bergnot

Sechs Männer und eine Frau brachen zu einer Bergtour im Silvrettagebirge auf. Der Abstieg war allerdings zu gefährlich. Bis zu ihrer Rettung harrten sie stundenlang in einer Rinne aus. Auch im Außerfern mussten zwei Wanderer gerettet werden.

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Galtür, Elmen – Beim Abstieg von der nördlichen Chalausspitze im Silvrettagebirge geriet eine siebenköpfige Gruppe aus Deutschland am Sonntagabend in Bergnot. Weil sie zunächst keinen Handyempfang hatten, verzögerte sich die Rettung um mehrere Stunden.

Die 24- bis 58-Jährigen hatten den letzten von drei Gipfeln gegen 18.30 Uhr verspätet und stark ermüdet erreicht. Beim Rückweg gerieten sie an eine Scharte, die einen Abstieg unmöglich machte. Der Schnee war schlichtweg zu hart und die Rinne zu steil.

Erst gegen 21 Uhr gelang es der Gruppe, einen Notruf abzusetzen. Weitere knapp zwei Stunden dauerte es, bis alle unversehrt an der Jamtalhütte abgesetzt werden konnten. Sowohl ein Polizei- als auch Notarzthubschrauber bargen die Gruppe unter schwierigen Bedingungen. Auch die Bergrettung war mit 25 Mann im Einsatz.

Wanderer verloren im Außerfern die Orientierung

Auch im Außerfern waren am Montag zwei Wanderer in eine alpine Notlage geraten. Auf dem Weg in Richtung Elmer Kreuzspitzen verloren der Mann und die Frau (beide 64) die Orientierung. Weil sie sich nicht anders zu helfen wussten, setzten sie gegen 14.15 Uhr einen Notruf ab. Sie wurden vom Polizeihubschrauber unverletzt geborgen. (TT.com)

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