Letztes Update am Fr, 26.10.2018 17:47

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Niederösterreich

Pkw stieß in Wachau gegen Zug: Eine Tote und Schwerverletzter

Bei einem schweren Unfall ist am Nationalfeiertag in der Wachau eine Frau gestorben. Ihr Auto war mit einem Zug kollidiert.

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Dürnstein/Weißenkirchen – Eine Kollision zwischen einem Pkw und einem Zug auf einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Dürnstein und Weißenkirchen (Bezirk Krems-Land) hat am Freitagnachmittag eine Tote und einen Schwerverletzten gefordert. Die Beifahrerin starb an der Unfallstelle. Der Lenker wurden im Wagen eingeklemmt und von der Feuerwehr befreit. Er wurde laut Polizei mit schweren Verletzungen ins Spital geflogen.

Die Garnitur der Wachaubahn war Richtung Krems unterwegs, als es gegen 15.20 Uhr zum Zusammenstoß kam. Im Zug befanden sich knapp 50 Passagiere, sie blieben laut Gernot Rohrhofer vom Bezirksfeuerwehrkommando unverletzt und wurden mit einem Bus nach Krems gebracht. Bei dem Pkw handelte es sich um ein Fahrzeug mit deutschem Kennzeichen, hieß es.

Der Pkw wurde von der Garnitur der Wachaubahn erfasst und rund 50 bis 60 Meter mitgeschleift, berichtete Gernot Rohrhofer vom Bezirksfeuerwehrkommando Krems. „Der Lokführer hat ein akustisches Warnsignal abgegeben“, sagte eine Sprecherin des Betreibers NÖVOG (NÖ Verkehrsorganisationsgesellschaft). Von den 80 Personen im Zug sei niemand verletzt worden. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet.

Der Bahnübergang zwischen Weißenkirchen und Dürnstein ist mit Andreaskreuz und Stopptafel gesichert. Der Autolenker dürfte die Stopptafel missachtet und den Zug trotz Pfeifsignal übersehen haben, hieß es von der NÖVOG. Für die Beifahrerin im Pkw kam jede Hilfe zu spät. Der schwerverletzte Mann wurde an der Unfallstelle erstversorgt und von einem ÖAMTC-Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Bei den Bergungsarbeiten standen mehrere Feuerwehren im Einsatz.

Die Saison der Wachaubahn läuft heuer bis Sonntag, 28. Oktober. Nun müsse geklärt werden, ob und wie stark der Zug beschädigt wurde, sagte die Sprecherin. Bis auf weiteres sei ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Der Gleiskörper wurde nach ersten Angaben nicht beschädigt. (APA)




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