Letztes Update am Sa, 06.04.2019 12:35

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Verbraucherschutz

Zehn Babys gestorben: Behörde warnt vor falscher Babywiegen-Nutzung

Die amerikanischen Behörden schlagen wegen der falschen Benutzung von einer Fisher-Price-Babywiege Alarm: Seit 2015 seien zehn Fälle bekannt geworden, durch die Babys ums Leben kamen.

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Bethesda (Maryland) – Die US-Verbraucherschutzbehörde CPSC warnt gemeinsam mit dem Hersteller Fisher-Price vor der falschen Nutzung einer Babywiege der US-Firma. Seit 2015 seien insgesamt zehn Fälle bekannt, bei denen Babys gestorben seien, nachdem sie sich selbst in der Schale gedreht hätten, hieß es in einer Behördenmitteilung vom Freitag.

Es handelt sich um die Wiege „Rock‘n Play“, einer stoffbezogenen Schale auf einem Gestänge mit Schaukel-Funktion. In allen Todesfällen seien die Babys älter als drei Monate alt und nicht mit den vorhandenen Gurten angeschnallt gewesen. „Todesfälle kommen weiter vor“, schrieb die CPSC. Daher forderten die Behörde und Fisher-Price Verbraucher auf, die Wiege nicht mehr zu nutzen, wenn das Baby älter als drei Monate sei oder sich bereits selbst drehen könne.

Beide Parteien appellierten an Verbraucher darüber hinaus, Baby-Schlafplätze nicht mit zusätzlichen Decken, Polster oder Plüschtieren auszustatten. Babys droht Erstickungsgefahr, wenn sie ihr Gesicht in Stoffe hineindrehen, ohne sich aus dieser Position selbst befreien zu können. (APA/dpa)

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