Letztes Update am Di, 09.04.2019 09:35

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bezirk Kufstein

Ausgebüxte Kälber in Niederbreitenbach aus Bach gerettet

Elf Kälber waren am Montag einem Bauern in Angerberg ausgebüxt. Das unfreiwillige Abenteuer der jungen Rinder endete mehr feucht als fröhlich – und das im kilometerweit entfernten Niederbreitenbach. Die Feuerwehr war im Großeinsatz. Zwei Tiere sind nach wie vor abgängig.

Mit vereinten Kräften wurden die Kälber aus dem Wasser geborgen.

© ZOOM.TirolMit vereinten Kräften wurden die Kälber aus dem Wasser geborgen.



Niederbreitenbach – Es war kurz nach 17 Uhr, als die Leitstelle Tirol am Montagnachmittag eine „Tierrettung in einem Gewässer“ vermeldete. Da waren die Feuerwehren Niederbreitenbach, Oberlangkampfen und Kirchbichl bereits im Einsatz, um elf ausgebüxte Kälber wieder einzufangen. Während vier von ihnen im Trockenen gefunden werden konnten, mussten fünf aus einem Bach gerettet werden.

Der Einsatz dauerte runde eine Stunde.
Der Einsatz dauerte runde eine Stunde.
- ZOOM.Tirol

Die Tiere waren zuvor einem Bauern in Angerberg „entflohen“ und machten sich auf ins mehr als sechs Kilometer entfernte Niederbreitenbach. Im Ortstteil Dornau waren die Kälber schließlich einem Passanten aufgefallen, der sogleich Alarm schlug. Die Feuerwehren und Wasserrettung rückten mit einer 80-köpfigen Mannschaft an, um die jungen Kühe kurz vor der Mündung in den Inn aus dem Bach zu „fischen“. Eines der Kälber war sogar kurzzeitig im Inn geschwommen, wie Martin Embacher, Kommandant der Feuerwehr Kirchbichl, der Tiroler Tageszeitung Online erzählte.

Nach etwa einer Stunde waren neun der erschöpften Rinder wieder an Land und wurden in Hängern zurück nach Hause gebracht. Zwei Kälber sind nach wie vor abgängig. (TT.com)

Nach der Rettung wurden sie in Anhängern zurück nach Angerberg transportiert.
Nach der Rettung wurden sie in Anhängern zurück nach Angerberg transportiert.
- ZOOM.Tirol
Alle Tiere sind wohlauf.
Alle Tiere sind wohlauf.
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