Letztes Update am Do, 02.05.2019 10:48

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Alpinismus

Steirischer Bergsteiger starb in Nepal nach abgebrochener Tour

Der 31-jährige Berufssoldat dürfte Probleme wegen der Höhenkrankheit bekommen haben. Er hinterlässt eine schwangere Lebensgefährtin und eine Tochter.

Rettungsaktion im Himalaya (Symbolfoto).

© Reuters/Olivia HarrisRettungsaktion im Himalaya (Symbolfoto).



Kathmandu – Ein steirischer Berufssoldat ist zu Ostern im Zuge einer Besteigung des Mount Everest in Nepal gestorben. Der 31-Jährige brach die Tour ab und wollte sich ausruhen, verstarb dann aber offenbar im Hotel, bestätigte das Militärkommando Steiermark am Donnerstag eine Meldung der Tageszeitung „Österreich“.

Der 31-jährige Oberwachtmeister war mit vier Bundesheerkollegen und einer Frau unterwegs. Bis zur dritten Etappe in 5000 Meter Seehöhe verlief alles planmäßig, dann dürfte ihn die Höhenkrankheit überkommen haben, sagte Bundesheer-Sprecher Christian Fiedler gegenüber der APA. Die Besteigung hatte keinen beruflichen Hintergrund: „Es war eine reine Freizeitorganisation, aber deshalb nicht weniger tragisch“, betonte der Oberst.

Die Lebensgefährtin des Verstorbenen soll am Ostersonntag noch Kontakt mit dem 31-Jährigen gehabt haben, am Dienstag erhielt sie die Todesnachricht. Die Überführung der Leiche war am Donnerstag noch im Gange, für die schwangere Frau und die Tochter wurde seitens der Kollegen der Kaserne Gratkorn eine Spendenaktion initiiert. (APA)