Letztes Update am Fr, 07.06.2019 15:36

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Schweden

Rund 20 Leichtverletzte durch Explosion in Schweden

Vor einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Linköping kam es Freitagfrüh zu einer Detonation. Die Ursache der Explosion war vorerst nicht bekannt.

Dutzende Wohnungen wurde beschädigt.

© AFP/TT News AgencyDutzende Wohnungen wurde beschädigt.



Linköping – Eine Explosion vor einem Mehrfamilienhaus in der schwedischen Stadt Linköping hat mehrere Menschen verletzt und Dutzende Wohnungen beschädigt. Rund 20 Personen erlitten nach Angaben der Polizei bei der Detonation am Freitagmorgen leichte Verletzungen, einige davon kamen vorübergehend in Krankenhäuser. Zwei davon sollten über Nacht zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, wie Behördensprecher auf einer Pressekonferenz sagten. Die Ursache der Explosion war am Freitagnachmittag noch unklar. Verdächtige gibt es bislang nicht.

Aufnahmen des schwedischen Fernsehsenders SVT und der Zeitung Aftonbladet zeigten mehrere Rettungs- und Feuerwehrwagen vor einem fünfstöckigen Wohngebäude, dessen Balkone ebenso starke Schäden aufwiesen wie die Balkone eines Nachbarhauses. Etliche Wohnungsfenster sowie Schaufenster von Geschäften im Erdgeschoss gingen zu Bruch. Insgesamt entstanden nach SVT-Informationen Schäden an 250 Wohneinheiten im Umkreis der Detonation.

Einsatzkräfte am Ort der Explosion.
Einsatzkräfte am Ort der Explosion.
- AFP/TT News Agency

Linköping liegt etwa auf halbem Weg zwischen Stockholm und Göteborg. In der Stadt leben rund 150.000 Menschen.

Für die Einsatzkräfte in der Region war es am Freitag nicht der einzige größere Notfall. In Jönköping – etwa 100 Kilometer weiter südwestlich – trat in einem Einkaufszentrum mutmaßlich Gas aus, wie die zuständige Polizei mitteilte. Etwa 20 Personen, die sich in einem Fast-Food-Restaurant befunden und zu husten begonnen hatten, wurden nach Angaben lokaler Medien mit leichteren Beschwerden ins Krankenhaus gebracht. (dpa)

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Die Ursache für die Detonation war noch nicht bekannt.
Die Ursache für die Detonation war noch nicht bekannt.
- AFP/TT News Agency