Letztes Update am Di, 18.06.2019 07:47

APA / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Insel Madura

Mindestens 15 Tote bei Fährunglück in Indonesien: Boot vor Java gesunken

Nach dem Unglück werden noch drei Menschen vermisst, 31 weitere haben überlebt. Das Boot dürfte überladen gewesen sein.

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© AFP(Symbolfoto)



Jakarta – Bei einem Fährunglück vor der Küste der indonesischen Insel Java sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Rund 50 Menschen seien an Bord des Bootes gewesen, als es am Montag bei rauer See nahe der Insel Madura gekentert sei, teilte ein Polizeisprecher am Dienstag mit. 31 Menschen hätten das Unglück überlebt, drei weitere würden noch vermisst.

„Das Boot wurde von einer großen Welle erfasst, kenterte und sank“, erklärte die Polizei. Fischer hätten das zehn Meter lange Schiff kurz nach dem Unglück entdeckt. Örtlichen Berichten zufolge könnte es noch mehr Opfer gegeben haben. Das Boot sei möglicherweise überladen gewesen, erklärte der Polizeisprecher.

Indonesien ist mit seinen mehr als 17.000 Inseln stark auf den Bootsverkehr angewiesen. Allerdings kommt es wegen niedriger Sicherheitsstandards immer wieder zu Unglücken. Im vergangenen Jahr starben mehr als 160 Menschen, als auf der Insel Sumatra eine Fähre auf einem der tiefsten Seen der Welt sank. Im Jahr 2009 starben Schätzungen zufolge mehr als 300 Menschen, als eine Fähre zwischen den Inseln Sulawesi und Borneo unterging. (APA/AFP)