Letztes Update am Mo, 24.06.2019 07:25

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bezirk Imst/Reutte

Wanderer kamen nicht weiter: Bergrettungen in Imst und Reutte

Drei Deutsche mussten am Sonntag aus unwegsamem Gelände im Oberland und Außerfern geborgen werden. Sie blieben zum Glück unverletzt.

Symbolfoto.

© ZangerlSymbolfoto.



Sautens, Gramais – Gleich zwei Mal musste die Tiroler Bergrettung am Sonntag wegen verstiegener Wanderer ausrücken: In Sautens hatte eine 68-jährige Deutsche gegen 10.42 Uhr einen Notruf abgesetzt, weil sie sich in unwegsamen Gelände verstiegen hatte. Die Frau war zuvor alleine zu Fuß auf die Maisalm gewandert. Anstatt dann auf dem Steig zu bleiben, wollte sie die Strecke zwischen den Kehren abkürzen und geriet dabei in immer felsdurchsetzteres Gebiet. Schließlich holte sie mit ihrem Handy Hilfe.

Fünf Mann der Bergrettung Sautens konnten die Frau rund 300 Meter unterhalb der Hütte entdecken und unverletzt ins Tal begleiten.

Bei einer Bergtour von Gramais im Lechtal in Richtung Roßkarsee geriet ein deutsches Paar im Alter von 34 und 36 Jahren in Bergnot. Die beiden waren zwar auf einem markierten Steig unterwegs, auf dem aber in einer Seehöhe von 1650 Metern eine Mure abgegangen war. Der Mann und die Frau versuchten, das unwegsame Gelände zu queren, um auf der anderen Seite wieder auf den Steig zu gelangen. Das sie laut Polizei das Murengeländer aber falsch eingeschätzt hatten und es immer steiler und rutschiger wurde, holten sie aufgrund der Absturzgefahr via Handy Hilfe. Die beiden Deutschen wurden vom Rettungshubschrauber Martin2 mittels Tau geborgen und unverletzt ins Tal geflogen. (TT.com)