Letztes Update am Mo, 15.07.2019 13:11

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Luftfahrtunglück

AUA-Maschine musste vor Manchester Notsinkflug einleiten

230 Kilometer südlich von Manchester erhielten die Piloten eine Anzeige, dass es Probleme mit dem Kabinendruck geben könnte. Sie leiteten daraufhin aus einer Höhe von 34.000 Fuß (rund zehn Kilometer) einen beschleunigten Notsinkflug ein.

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© APA/Gindl(Symbolfoto)



Wien, Manchester – Eine AUA-Maschine hat am Sonntag auf dem Flug von Wien nach Manchester einen beschleunigten Notsinkflug durchführen müssen. Einen entsprechenden Bericht des Aviation Herald bestätigte eine AUA-Sprecherin. Die 110 Passagiere und fünf Crew-Mitglieder konnten demnach das Flugzeug auf normalem Weg verlassen.

Rund 230 Kilometer südlich von Manchester erhielten die Piloten eine Anzeige, dass es Probleme mit dem Kabinendruck geben könnte. Daraufhin leiteten die Piloten der Embraer E195 – „wie in diesem Fall vorgesehen“ – aus einer Höhe von 34.000 Fuß (rund zehn Kilometer) einen beschleunigten Notsinkflug ein. 15 Minuten später landete der Flieger unbeschadet am Flughafen in Manchester.

Passagiere sprachen von „keinerlei Information“

Passagiere berichteten dem Aviation Herald, dass sie „keinerlei Information“ bekommen hätten und „nicht wussten, was los war“. Dem widersprach die AUA: Es wären mehrfach Durchsagen über die Maßnahme getätigt worden. Zudem informierte der Kapitän die Passagiere noch einmal beim Aussteigen über den Vorfall.

Die Ursache für den Zwischenfall wurde am Montag noch abgeklärt. Ein Technik-Team der Austrian Airlines untersuchte die Maschine. (APA)

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