Letztes Update am Mo, 05.08.2019 08:56

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Bezirk Imst

Fünfjährigem geht es nach Unfall in Oetzer Schwimmbad besser

Das fünfjährige Urlauberkind fiel am Sonntag im Schwimmbad in Oetz in ein 1,80 Meter tiefes Becken und musste 15 Minuten lang reanimiert werden.

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Oetz – Gute Nachrichten nach einem tragischen Badeunfall in Oetz: Nachdem ein fünfjähriges Urlauberkind aus Deutschland am Sonntagnachmittag aus einem Becken gezogen und wiederbelebt werden musste, teilte die Polizei heute Vormittag mit, dass sich der Bub auf dem Weg der Besserung befindet. „Aus Sicht der Ärzte dürfte mit keinen Folgeschäden zu rechnen sein“, bestätigte eine Polizeisprecherin gegenüber der Tiroler Tageszeitung Online.

Der Unfall hatte sich um kurz nach 16 Uhr im Schwimmbad Oetz ereignet: Der Fünfjährige wollte eigentlich über eine Rutsche hinunterrutschen. Der Vater wartete am Ende, um seinen Sohn aufzufangen. Als der Sprössling aber nicht auftauchte, machte er sich der auf die Suche. Wenig später fand er seinen leblosen Sohn in einem 1,80-Meter tiefen Becken im Wasser treiben. Das Becken ist rund fünf Meter von der Rutsche entfernt. Der Mann sprang sofort ins Wasser, um seinem Kind zu helfen.

Auch der Bruder des Kindes sprang hinterher, um zu helfen. Da aber auch er nicht schwimmen konnte, musste er vom Bademeister aus dem Wasser gezogen werden. Aufgrund eines Atem-Kreislauf-Stillstandes musste der Fünfjährige vom Vater und vom Bademeister rund 15 Minuten lang reanimiert werden, ehe er wieder zu Bewusstsein kam. Anschließend wurde er vom Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Zams gebracht. Dort verbesserte sich der Zustand des Kindes. (TT.com)