Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 16.08.2019


Bezirk Landeck

Nach Brand in Tobadill: Unklar, was mit Haus passiert

Ein Brand verursachte schwerste Schäden an einem Tobadiller Wohnhaus, die siebenköpfige Familie wohnt inzwischen im Elternhaus. Was mit dem Haus passiert, ist indes noch unklar.

Die Zukunft des vom Brand schwer beschädigten Tobadiller Wohnhauses ist offen. Die Besitzerfamilie will machbare Lösungen prüfen.

© WenzelDie Zukunft des vom Brand schwer beschädigten Tobadiller Wohnhauses ist offen. Die Besitzerfamilie will machbare Lösungen prüfen.



Von Helmut Wenzel

Tobadill — Was passiert mit dem Wohnhaus der siebenköpfigen Tobadiller Familie Wolf, das beim Brand vom 10. auf 11. August (die TT berichtete) schwer beschädigt worden ist? Auch Bürgermeister Martin Auer — Baubehörde erster Instanz — weiß es derzeit noch nicht.

Eine schnelle Entscheidung, ob das Objekt saniert werden kann oder abgebrochen werden muss, werde es nicht geben, sagte inzwischen der Unternehmer und Hausbesitzer Florian Wolf. „Wir werden alle möglichen Lösungen prüfen, die für unsere Familie in Frage kommen. In Tobadill ist nicht nur die Hilfsbereitschaft und der Zusammenhalt in der Bevölkerung groß." Es gebe laut Wolf überraschend viele Leute mit Expertenwissen, „die sich in der Sache auskennen und uns bestmöglich unterstützen". Die Einschätzung bzw. Gutachten der Versicherungsexperten würden, so Wolf, Privatsache bleiben.

Unabhängig davon werde die Gemeinde die betroffene Familie „nach wie vor unterstützen, so gut wir können", sagte BM Auer. Auch das Spendenkonto stehe, so der Bürgermeister, weiterhin zur Verfügung — Stichwort „Brand Familie Wolf", IBAN AT13 3635 9000 0004 4305.