Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 30.08.2019


Exklusiv

An jedem zweiten Alk-Unfall sind Radfahrer beteiligt

162 Verkehrsunfälle, in die Fahrradfahrer involviert waren, hat die Polizei registriert. Die Dunkelziffer bei Unfällen an Straßenbahnschienen ist hoch.

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen zwischen Radfahrern und Autofahrern. (Symbolbild)

© zoom-tirolImmer wieder kommt es zu schweren Unfällen zwischen Radfahrern und Autofahrern. (Symbolbild)



Innsbruck — Statistiken sind so eine Sache. Vor einem Jahr veröffentlichte die Stadt Innsbruck eine Statistik, wonach an Spitzentagen an Radzählstellen über 6000 Fahrten registriert werden. Gestern die Polizei ihre Zahlen zu Verkehrsunfällen mit Radfahrbeteiligung. Die lagen im ersten Halbjahr 2019 bei 162 Unfällen — in etwa so viel wie im selben Zeitraum des Jahres 2018. Dabei ist klar, dass nicht jeder entsprechende Zwischenfall von der Polizei aufgenommen wird. Das zeigt schon die Tatsache, dass die Exekutive 21 Unfälle ausweist, bei denen Radfahrer mit den Vorder- oder Hinterrädern in die Straßenschienen kommen und dadurch stürzen. Hier dürfte die tatsächliche Zahl viel höher ausfallen.

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