Letztes Update am So, 08.09.2019 18:06

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Sommer 2019

Rund 1500 Menschen infolge der Hitzewelle in Frankreich gestorben

Etwa die Hälfte der Betroffenen war älter als 75, aber auch Kinder kamen ums Leben. Die Zahl liegt weiter hinter jener aus dem Rekordsommer 2003.

Symbolbild.

© dpaSymbolbild.



Paris – In Frankreich sind im Zusammenhang mit der Hitzewelle im Juni und Juli knapp 1500 Menschen gestorben. In gut der Hälfte der Fälle seien die Personen älter als 75 Jahre gewesen, sagte die französische Gesundheitsministerin Agnes Buzyn am Sonntag dem Nachrichtensender Franceinfo. Rund zehn Menschen seien infolge der Hitze bei der Arbeit ums Leben gekommen, so Buzyn.

Weit weniger Tote als in Hitzesommer 2003

Auch Kinder waren betroffen. Die Todeszahl liege damit aber weit unter der des Hitzesommers 2003, in dem nach Angaben des Senders rund 15.000 Menschen im Zusammenhang mit den heißen Temperaturen ums Leben kamen.

Frankreich stöhnte in diesem Sommer unter zwei Hitzewellen. Ende Juni wurde mit 46 Grad der Temperaturrekord für das ganze Land gebrochen. Der Spitzenwert wurde im südfranzösischen Ort Verargues im Departement Herault am 28. Juni gemessen. In mehreren Orten im Süden wurde zudem die 45-Grad-Marke geknackt. Seit dem Hitzesommer 2003 hat die französische Regierung zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen erlassen. In der Pariser Metro wurde beispielsweise in Durchsagen auf mehreren Sprachen daran erinnert, ausreichend Wasser zu trinken und besonders auf Senioren und Kinder zu achten. (APA/dpa)

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