Letztes Update am Di, 17.09.2019 15:05

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


USA

Gehirnfressende Amöbe im Wasser eingefangen: Kind gestorben

Ein zehnjähriges Mädchen schwamm in einem Fluss und einem See in Texas. Dabei fing sie sich einen gefährlichen Organismus ein. Eine Woche kämpfte sie mit dem Schädling – nun starb sie an den Folgen, berichten US-Medien.

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Austin – Ein Ausflug zum Schwimmen am Feiertag hat eine Woche später für eine zehnjährige Amerikanerin tödlich geendet. Das Mädchen schwamm in einem Fluss und einem See in Texas. Dabei fing sie sich eine gehirnfressende Amöbe ein, berichtet CNN. Nachdem sie am 8. September in ein Kinderkrankenhaus geflogen worden war, stellten die Ärzte durch eine Untersuchung an der Wirbelsäule den Schädling fest. Der einzellige Organismus tritt üblicherweise in warmem Süßwasser wie Flüssen und Seen auf, so die Gesundheitsbehörde.

Den Kampf hat die Kleine nun verloren, wie US-Medien berichten. Am Montag bestätigte die Schule den Tod ihrer Schülerin auf Facebook. „Lily war eine außergewöhnliche Person und allen eine gute Freundin“, schrieb die Schule. In der Unterstützergruppe der Familie wurde geschrieben: „Unser schönes kleines Mädchen ist nun vollständig geheilt und in den Armen von Jesus“.

Die „Naegleria fowleri“-Amöbe kommt dem Sender zufolge über die Nase in den Körper, gelangt so zum Hirn und zerstört anschließend Hirngewebe. In den vergangenen zehn Jahren wurden laut der US-Gesundheitsbehörde 34 Fälle in den USA gemeldet. Von den 145 Fällen, die zwischen 1962 und 2018 erfasst wurden, überlebten nur vier Menschen die Infektion. (TT.com)

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