Letztes Update am Sa, 28.09.2019 11:07

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Griechenland

Feuer auf griechischer Fähre ausgebrochen, Passagiere wohlauf

Das Schiff kehrte in den Hafen von Igoumenitsa zurück. Auf der Fähre war auch der Geschäftsführer des österreichischen Presserates, Alexander Warzilek.

Alle Passagiere konnten die Fähre wohlbehalten verlassen.

© Youtube/ScreenshotAlle Passagiere konnten die Fähre wohlbehalten verlassen.



Athen, Wien – Auf einer griechischen Fähre mit mehr als 600 Menschen an Bord ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Das Schiff befand sich auf dem Weg vom griechischen Igoumenitsa nach Venedig in Italien. Die Besatzung konnte den Brand unter Kontrolle bringen. „Alle Menschen sind wohlauf“, sagte der Sprecher der griechischen Küstenwache Nikos Langadianos im Fernsehen.

Das Schiff kehrte in den Hafen von Igoumenitsa zurück. Presserat-Geschäftsführer Alexander Warzilek, der an Bord der Fähre war, sprach gegenüber der APA von einem „großen Glück“, denn der Brand wurde relativ früh bemerkt, kurz nachdem das Schiff ausgelaufen war. Als dieses nach der Rückfahrt wieder am Fährhafen anlegen konnte, kam der Rauch bereits durch die Lüftungsschächte, und kurz nach 10 Uhr waren die Löscharbeiten immer noch im Gange, berichtete Warzilek. Diese konzentrierten sich auf den Bug der Fähre, ein Löschboot und Fahrzeuge der Feuerwehr waren im Einsatz.

Passagiere wohlauf

Das Feuer war auf einem Autodeck kurz nach Auslaufen der Fähre ausgebrochen. Das örtliche Nachrichtenportal thespro.gr zeigte Fotos und ein Video der Fähre, wie diese im Hafen von Igoumenitsa wieder anlegte und die Passagiere geordnet ausstiegen. Es war eine leichte Rauchbildung zu sehen. Wie Warzilek berichtete, durften die Passagiere inzwischen kurz zurück an Bord, um ihr Gepäck bzw. ihre Fahrzeuge von Bord zu bringen. Auch Warzilek hat seinen Pkw wieder und wird den gemeinsamen Urlaub mit seinem Vater nun mit einer Autofahrt nach Hause beenden.

Bei einem Feuer auf einer italienischen Fähre waren 2014 mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Dutzende werden noch immer vermisst. Die Route Westgriechenland – italienische Adriahäfen ist eine der wichtigsten und meistbefahrenen Verbindungen im Mittelmeer. (APA, dpa)