Letztes Update am So, 12.10.2014 07:03

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Unfall

Unsanfte Hubschrauber-Notlandung im Außerfern

Ein Passagier des Privatfluggerätes wurde leicht verletzt.

Symbolbild.

© Jan HetfleischSymbolbild.



Zöblen – Mit einer unsanften Notlandung im deutsch-österreichischen Grenzgebiet endete am Samstag ein Hubschrauber-Rundflug eines deutschen Piloten.

Der 63-Jährige war kurz nach 17 Uhr im deutschen Wiedergeltingen mit seinem Kleinhubschrauber Typ Robinson R22 gestartet und wollte in Richtung Jungholz fliegen. Gegen 18.40 Uhr musste der Pilot aufgrund eines massiven Leistungsabfalls des Fluggerätes im Bereich des Schönkahlers im Gemeindegebiet Zöblen auf österreichischem Staatsgebiet zu einer Notlandung in abschüssigem Gelände ansetzen.

Dabei setzte die Maschine rund 100 Meter unterhalb des Gipfels mit einer Kufe hart auf dem Boden auf, wodurch das Heck abbrach und der Hubschrauber umkippte. Das Fluggerät stürzte sich mehrmals überschlagend einige Meter ab, bevor es mit den Kufen nach oben zum Stillstand kam.

Der Pilot blieb bei dem Unfall unverletzt, dessen 42-jähriger, ebenfalls aus Deutschland stammender Passagier erlitt leichte Verletzungen. Die Verletzten wurden mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Kempten geflogen. Die Erhebungen zur Unfallursache werden am Sonntag fortgesetzt. (tt.com)

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