Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 11.12.2015


Ex-Miss-Austria

Ermittlungen nach Ena Kadics Tod beendet

Ena Kadic auf einem Archivbild während der Generalprobe zum Opernball am 25. Februar 2014.

© APA/HochmuthEna Kadic auf einem Archivbild während der Generalprobe zum Opernball am 25. Februar 2014.



Knapp zwei Monate nach dem Tod der ehemaligen Miss Austria Ena Kadic hat die Innsbrucker Kripo die Ermittlungen abgeschlossen. Auch das Handy der früheren Schönheitskönigin konnte ausgewertet werden. Der Abschlussbericht liegt mittlerweile der Innsbrucker Staatsanwaltschaft vor. Das Ergebnis der Ermittlungen wurde noch nicht bekannt gegeben. Fremdverschulden gilt aber weiterhin als ausgeschlossen.

Es war am 16. Oktober, als sich Ena Kadic am Bergisel tödliche Verletzungen zuzog.

Die 26-Jährige, die im Juni 2013 zur Miss Austria gekürt worden war, stürzte kurz nach 13 Uhr von der Aussichtsplattform Drachenfelsen 30 Meter in die Schlucht. Kadic erlitt schwere Verletzungen. Sie wurde von Flugrettern geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Drei Tage nach dem Absturz starb die Ex-Miss im Krankenhaus.

Die Ursache für den Absturz blieb zunächst unklar. Die Ermittler der Innsbrucker Kriminalpolizei fanden keine Hinweise, dass die Innsbruckerin Opfer eines Verbrechens geworden war. Mehr Aufschlüsse erhofften sich die Beamten von der Auswertung des Handys der 26-Jährigen.

Ein schwieriges Unterfangen — technische Probleme verzögerten das Vorhaben. Eine Spezialfirma musste das Smartphone erst entsperren, ehe Experten des Landeskriminalamtes die gespeicherten Daten analysieren konnten. (tom)