Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 12.12.2015


Tirol

Zeitplan für Polizei-Bau völlig offen



Innsbruck – Weder einen konkreten Zeitpunkt noch einen Terminplan kann Innenministerin Johanna Mikl-Leitner aus heutiger Sicht für den Umsetzungsstart des in Planung befindlichen Sicherheitszentrums Innsbruck nennen. Zumindest geht das aus einer Anfragebeantwortung an SP-NR Gisela Wurm hervor, die kürzlich eingelangt ist. Noch immer würden zwischen Innen- und Finanzministerium, der Austrian Real Estate GmbH und der Finanzprokuratur „intensive Verhandlungen“ laufen. Der zuletzt mit 78 Mio. € gehandelte Bau des Sicherheitszentrums, das u. a. die Sicherheits-, die Landespolizei- und die Bundespolizeidirektion unter einem Dach vereinen soll, hätte ursprünglichen Plänen zufolge bereits 2016 in Bau gehen sollen. Doch wie auch schon beim Wachzimmer Bahnhof soll es sich an der Finanzierung spießen. Die Verzögerungen lägen aber nicht im Bereich des Innenministeriums, wehrt sich Mikl-Leitner.

„Die derzeitige Verzögerungstaktik ist inakzeptabel“, wettert Wurm: „Die Öffentlichkeit bekommt nichts als Ausreden und vage Ansagen, die offenbar kalmieren sollen.“ Die Innenministerin müsse endlich einlösen, was sie einst den Tirolern versprochen habe. (mami)

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