Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sa, 25.06.2016


Tirol

Rapoldipark: Angst kehrt ins Idyll zurück

Ein zwölfjähriges Mädchen wurde im Rapoldipark massiv bedroht, weil es nicht auf einen Annäherungsversuch reagierte. Kein Einzelfall, beklagt die Mutter.

Ein Bild aus längst vergangenen Tagen: Schon vor zehn Jahren kämpften Polizeibeamte für die Sicherheit im Rapoldipark.

© TT-ArchivEin Bild aus längst vergangenen Tagen: Schon vor zehn Jahren kämpften Polizeibeamte für die Sicherheit im Rapoldipark.



Von Thomas Hörmann

Innsbruck – „Nicht so schauen, sonst stech ich dir ein Messer in die ... (Vulgärausdruck für Vagina).“ So reagierte am Mittwochabend ein Nordafrikaner im Innsbrucker Rapoldipark, als ein Mädchen seinen Annäherungsversuch ignorierte. Der Mutter reicht’s jetzt: „Meine Tochter ist erst zwölf. Sie ist ganz durcheinander.“ Mindestens ebenso ärgert die Rapoldipark-Anrainerin die scheinbare Ohnmacht der Exekutive: „Als wir die Polizei riefen, sagten die Beamten nach ihrer Ankunft, ihnen seien die Hände gebunden.“

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