Letztes Update am Mi, 20.07.2016 09:53

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Dänemark

Däne auf Pokemon-Jagd findet Leiche statt virtuellem Monster

Auf der Suche nach Pokemons machte ein 49-Jähriger in Dänemark eine grausige Entdeckung: Er fand an einem Abwasserkanal eine Leiche.

Mit dem Handy-Spiel "Pokemon Go" gehen weltweit Nutzer auf virtuelle Monsterjagd.

© imago/Pacific Press AgencyMit dem Handy-Spiel "Pokemon Go" gehen weltweit Nutzer auf virtuelle Monsterjagd.



Odense – Auf Pokemon-Jagd hat ein Mann in Dänemark eine Leiche entdeckt. Statt mit seiner Smartphone-App ein virtuelles kleines Monster zu finden, stieß der 49-Jährige an einem Abwasserkanal auf der Insel Fünen auf die Leiche, die nach Angaben der Polizei vom Mittwoch schon länger dort gelegen sein muss.

„Es war nicht möglich, Geschlecht, Alter oder Identität festzustellen“, teilten die Beamten mit. „Die Leiche ist schon eine Weile dort gelegen und war sehr von Wind und Wetter mitgenommen.“ Die Ermittler wollen nun herausfinden, ob die Person vermisst ist.

Das Handy-Spiel „Pokemon Go“, bei dem per App und Handykamera Monsterfiguren an realen Orten gesammelt werden, hat die Polizei auch in Dänemark in den vergangenen Tagen mehrfach beschäftigt. So drangen Spieler etwa in fremde Gärten, Schulen und auf Baustellen ein oder spazierten verdächtig lange vor der US-Botschaft in Kopenhagen auf und ab, weil sie dort eines der fiktiven Monster vermuteten. (APA/dpa)