Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Di, 26.07.2016


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Darknet: Per Mausklick zu Waffen, Sex und Drogen

Der Amokschütze von München kaufte im Darknet die Tatwaffe. Für die Polizei sind Ermittlungen dort besonders herausfordernd.

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© Paumgartten



Von Nikolaus Paumgartten

Innsbruck – Das richtige Programm legal und kostenlos heruntergeladen und installiert. Ein paar Mausklicks, und schon ist man drinnen. Im Darknet. Ein IT-Experte des Landeskriminalamtes Tirol zeigt, wie einfach es geht. Auf dem Bildschirm erscheint ein Browser, der sich kaum von den gängigen und allseits bekannten Internetprogrammen unterscheidet. Der Beamte öffnet eine Linksammlung, wo man aus einer Vielzahl von Kategorien wählen kann. Die Palette der Angebote reicht von virtuellen Marktplätzen für Waffen, Drogen und gefälschte Pässe bis hin zu sämtlichen Arten und Unarten von Pornografie oder Tipps und Tricks für andere illegale Machenschaften wie Hacken oder Downloaden. Hier scheint es nichts zu geben, was es nicht gibt. Und so hat sich das Darknet in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Tummelplatz für Kriminelle entwickelt.

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