Letztes Update am Mi, 03.05.2017 06:50

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

Anzeige nach sexueller Belästigung in Schwimmbad

Nach dem sexuellen Übergriff auf ein 14-jähriges Mädchen in einem Innsbrucker Hallenbad hat die Kripo einen Verdächtigen ausgeforscht.

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© Thomas BöhmSymbolfoto.



Innsbruck – Die sexuelle Belästigung einer 14-jährigen Schülerin in einem Innsbrucker Hallenbad ist offenbar geklärt. Beamte der Innsbrucker Kriminalpolizei konnten einen 45-jährigen Afghanen als Verdächtigen ausforschen. Der Mann gab bei der Einvernahme zu, sich zur Tatzeit am vergangenen Sonntag (23. April) im Hallenbad im Stadtteil Olympisches Dorf aufgehalten zu haben. Allerdings bestritt er den sexuellen Übergriff. Das Opfer gab hingegen an, mehrfach unsittlich berührt worden zu sein.

Nach dem Zeugenaufruf am Mittwoch ist bei der Innsbrucker Kripo ein vertraulicher Hinweis eingegangen. Als der Afghane am Donnerstag erneut das Hallenbad besuchte, wurde dieser von der Polizei vorübergehend festgenommen. Wie die Ermittlungen ergaben, ist der 45-Jährige erst vor Kurzem von der Steiermark nach Tirol übersiedelt. Daher ist unwahrscheinlich, dass der Verdächtige für weitere Sexualdelikte in Frage kommt.

Weiterhin ungeklärt sind hingegen die brutalen Übergriffe auf zwei Mädchen am Abend des 22. April in der Kärntner Straße in Innsbruck. Wie berichtet, hat ein Hundebesitzer mit südländischem Aussehen die Schülerinnen (elf und zwölf Jahre) so heftig sexuell attackiert, dass sie verletzt und schwer traumatisiert wurden. Die Mädchen mussten mehrere Tage in der Innsbrucker Klinik betreut werden. Inzwischen sind bei der Polizei mehrere Hinweise auf den großen, schlanken Mann mit dem Pitbull-Terrier eingegangen. Die Ermittlungen dauern an. (tom)