Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Mi, 07.06.2017


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Partyvolk außer Rand und Band: Wie man in Tirol reagiert

Lignano an der Adria hat zu scharfen Maßnahmen im Kampf gegen alkoholisierte Randalierer gegriffen. In Tirol begegnet man dem Thema weit weniger rigoros.

Partys, die in Exzessen enden: In Tirol gibt es das auch. Maßnahmen wie in Italien sind nicht gewünscht.

© iStockPartys, die in Exzessen enden: In Tirol gibt es das auch. Maßnahmen wie in Italien sind nicht gewünscht.



Von Marco Witting und Nikolaus Paumgartten

Innsbruck, Lignano – Nach einem turbulenten Pfingstwochenende hat die Polizei im friaulischen Badeort Lignano zur Bekämpfung von Alkoholexzessen ungewöhnlich scharfe Maßnahmen ergriffen und insgesamt 17 junge Österreicher ausgewiesen. Weil sie betrunken randaliert hatten, dürfen sie zwei Jahre lang nicht mehr in die Ortschaft zurückkehren, ansonsten drohen ihnen drei Monate Arrest. Gegen zwei junge Österreicher wurde wegen Urinierens auf der Straße eine Strafe von 3333 Euro verhängt. Außerdem wurden Messer und Cannabis sichergestellt. Am Pfingstsonntag wurde ein Steirer durch Messerstiche im Gesicht schwer verletzt, ein anderer Österreicher hatte den 19-Jährigen angegriffen.

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