Letztes Update am Sa, 17.11.2018 18:22

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Opferstockdiebe in Tirol am Werk: Bisher fünf Pfarren betroffen

Von Kitzbühel bis Landeck sind in der vergangenen Woche fünf Pfarren Opfer von Dieben geworden. Mit Schraubenziehern und anderen Hilfsmitteln brachen die Unbekannten Opferstöcke auf und machten sich mit dem ganzen Geld aus dem Staub. Die Polizei bittet um Hinweise.

© ZOOM.Tirol(Symbolbild)



Innsbruck – Opferstockdiebe halten seit vergangener Woche die Tiroler Polizei auf Trab. Die Langfinger schlugen im Zeitraum vom 11. bis 17. November in den Pfarren Bach, Roppen, Nassereith, Hopfgarten und St. Anton am Arlberg zu.

Nachdem sich die Vorfälle häufen, ermittelt nun die Polizei. Einen Zusammenhang der beiden Taten in Bach und Roppen wird nicht ausgeschlossen.

In Bach vermutet die Polizei, dass das Vorhängeschloss durch Nachsperren geöffnet wurde. Hier wurde ein dreistelliger Eurobetrag entnommen. In Roppen wiederum scheiterten die Täter beim Versuch, das Schloss mit einem Schraubenzieher aufzubrechen. Hier kam es zu keinen nennenswerten Schäden.

In St. Anton klappte der Schraubenzieher-Trick allerdings und brachte den Dieben eine zweistellige Summe ein. Auch in Nassereith (zweistellig) und Hopfgarten (unbekannte Höhe) glückte der Einbruch. Die Polizei bittet um Hinweise. (TT)