Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 23.11.2018


Bezirk Reutte

Blutspur in Häselgehr: Polizei empfiehlt Prüfung der DNA

Mehrere hundert Meter zog sich vor einem Monat eine Blutspur auf einer Straße dahin. Die Polizei hat die Ermittlungen abgeschlossen.

Die Ermittlungen zur mehrere hundert Meter langen Blutspur durch Griesau könnten weitergehen. Die Staatsanwaltschaft entscheidet.

© MittermayrDie Ermittlungen zur mehrere hundert Meter langen Blutspur durch Griesau könnten weitergehen. Die Staatsanwaltschaft entscheidet.



Häselgehr – Die Erhebungen der Polizeiinspektion Elbigenalp zur mehrere hundert Meter langen, bisher ungeklärten Blutspur, die sich vor rund einem Monat im Häselgehrer Weiler Gries­au auf der Straße dahinzog, sind abgeschlossen. Die Beamten haben den Akt an die Staatsanwaltschaft Innsbruck weitergeleitet und auch Proben des Blutes beigelegt. Die Polizei empfiehlt eine DNA-Untersuchung. Der Bacher Bürgermeister Egon Brandhofer hatte – wie berichtet – das Gerücht, dass das Blut von seinen Eseln stammen könnte, die er am Fahrzeug angebunden nachgeschleift haben soll, als bösartige Verleumdung zurückgewiesen und auf seine zwei gesunden Esel im Stall verwiesen.

Thomas Willam, Sprecher der Staatsanwaltschaft, erklärt, dass noch keine Aktenzahl vergeben und damit auch noch keine Entscheidung über die weitere Vorgangsweise gefallen sei. Der Akt sei quasi noch im „elektronischen Äther“ unterwegs. Dass es zu einer DNA-Blutuntersuchung kommen werde, sei aber nicht unwahrscheinlich. Der Anfangsverdacht einer Straftat könnte hier durchaus bestehen. StA Willam will aber der Beurteilung durch die Kollegenschaft, die mit dem Fall schließlich betraut sein wird, nicht vorgreifen. (hm)


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