Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Do, 10.01.2019


Innsbruck

Weiter Rätsel um Halswunde nach Bergisel-Springen

(Symbolfoto)

© TT/Thomas Böhm (Symbolfoto)(Symbolfoto)



Keine Erinnerung, keine Zeugen, keine Kameraaufnahmen: Die angebliche Messerattacke nach dem Bergisel-Springen am vergangenen Freitag in Innsbruck bleibt rätselhaft. Wie berichtet, hatte ein 25-jähriger Deutscher auf dem Rückweg in die Stadt eine blutende Halswunde erlitten. Unter welchen Umständen, ist unklar — dem Opfer fehlt für die entscheidenden 15 Minuten die Erinnerung.

„Wir konnten bislang auch keine Zeugen ausforschen, die den Vorfall unmittelbar gesehen haben", sagt Ernst Kranebitter von der Innsbrucker Kripo. Es gibt zwar Zeugen, aber die erinnern sich nur an einen Zuschauer mit einer blutenden Verletzung. Auch die Kameras am Bergisel waren keine Hilfe — auf den Überwachungsbildern ist das Zustandekommen der Verletzung nicht zu sehen. Ob die Halswunde des 25-Jährigen tatsächlich durch Fremdverschulden verursacht wurde, bleibt damit weiterhin offen. (tom)