Letztes Update am Fr, 18.01.2019 11:23

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Österreich

Bluttat im Wiener Hauptbahnhof: Täter auf Krankenstation verlegt

Ein toxikologisches Gutachten wurde angefordert, das klären soll, ob der Mann bei der Tat unter dem Einfluss von Substanzen gestanden ist.

Die Polizei sicherte den Tatort am Hauptbahnhof in Wien.

© APA/Herbert NeubauerDie Polizei sicherte den Tatort am Hauptbahnhof in Wien.



Wien – Der 21-jährige Spanier, der in der Nacht auf Dienstag im Wiener Hauptbahnhof seine 25-jährige Schwester mit einem Küchenmesser erstochen hat, ist laut seiner Anwältin, Astrid Wagner, in die Krankenstation der Justizanstalt Josefstadt verlegt worden. „Wegen psychiatrischer Auffälligkeiten“, wie Wagner am Freitag sagte.

In der Causa wurde nun ein toxikologisches Gutachten angefordert, das klären soll, ob der Mann bei der Tat unter dem Einfluss von Substanzen gestanden ist. Zusätzlich ging Wagner davon aus, dass die Staatsanwaltschaft auch ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag geben wird, da der Verdächtige einen wirren Eindruck macht.

Der 21-Jährige ist in der Causa geständig. „Es ist ein Tatsachengeständnis“, sagte Wagner. Bei den Angaben von Gründen für die Messerattacke machte er aber „wirre und widersprüchliche Angaben“. Die Anwältin will nun die Gutachten abwarten. (APA)