Letztes Update am Mo, 04.02.2019 10:01

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Exklusiv

Veto gegen Gutachter zu tödlicher Kuhattacke

Rund 360.000 Euro forderten die Hinterbliebenen der deutschen Urlauberin, die 2014 im Pinnistal ums Leben kam, vom Bauern und Tierhalter.

Im Sommer 2014 war eine langjährige Tirol-Urlauberin bei der Neustifter Pinnisalm mit ihrem Hund von einer Kuhherde getötet worden.

© zoom-tirolIm Sommer 2014 war eine langjährige Tirol-Urlauberin bei der Neustifter Pinnisalm mit ihrem Hund von einer Kuhherde getötet worden.



Innsbruck, Bad Türkheim – Nach der tödlichen Kuhattacke auf eine deutsche Urlauberin 2014 im Pinnistal wird infolge einer Klage der Hinterbliebenen im Jahr 2017 am Landesgericht eine Art Musterverfahren zur Haltung von Mutterkühen durchgeführt. Rund 360.000 Euro forderten die Hinterbliebenen der Frau vom Bauern und Tierhalter, da dieser durch die Nichteinzäunung seiner Mutterkühe einen letztlich tödlichen Sorgfaltsverstoß zu verantworten hätte. Nach dem Verfahrens­auftakt wurden bereits rund 30 Zeugen befragt, um auch die letzte Facette der – für Tirol nicht ganz unbedeutsamen Causa – zu beleuchten.

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