Letztes Update am Mo, 11.03.2019 18:30

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Mexiko

19 Menschen im Norden von Mexiko verschleppt

Bewaffnete stoppten einen Bus und verschleppten die Insassen. Offenbar handelte es sich bei den Entführten um Migranten auf dem Weg in die USA.

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Tamaulipas – Im Norden von Mexiko haben Unbekannte mindestens 19 Menschen entführt. Nach Angaben des Fahrers wurden die Opfer im Bundesstaat Tamaulipas aus einem Bus geholt und verschleppt, sagte der Sprecher der örtlichen Sicherheitsbehörden, Luis Alberto Rodriguez, am Montag im Radiosender Formula. Offenbar handelte es sich bei den Entführten um Migranten auf dem Weg in die USA.

Laut der Zeugenaussage des Busfahrers ereignete sich der Überfall bereits am Donnerstag auf der Landstraße zwischen Reynosa und San Fernando. Bewaffnete hätten den Bus gestoppt und 19 Fahrgäste mitgenommen.

Tamaulipas an der Grenze zu den USA liegt auf der Route vieler Migranten Richtung Norden. Insgesamt gelten in Mexiko rund 35.000 Menschen als vermisst. Tamaulipas ist einer der Bundesstaaten mit den höchsten Fallzahlen. 2010 hatten Ermittler auf einer Farm nahe San Fernando die Leichen von 72 Migranten entdeckt. Die Opfer hatten sich offenbar geweigert, für das Verbrechersyndikat Los Zetas zu arbeiten. (dpa)




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