Letztes Update am Mi, 25.09.2019 10:34

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Innsbruck

Schutzzonen beim Sillpark und im Rapoldipark erneut verlängert

Die Schutzzonen-Maßnahme beim Spielplatz im Innsbrucker Rapoldipark und bei der Haltestelle König-Laurin-Straße wurden von der Polizei erneut um sechs Monate verlängert.

Überwachungskamera im Rapoldipark. (Symbolfoto)

© Thomas BöhmÜberwachungskamera im Rapoldipark. (Symbolfoto)



Innsbruck – Die Landespolizeidirektion hat die zwei Schutzzonen in Innsbruck für die Bereiche „Haltestelle Sillpark/König-Laurin-Straße“ und „Spielplatz Rapoldipark“ erneut um sechs Monate verlängert. Die zwei Schutzzonen gelten demnach bis mindestens 25. März 2020. Eine Neuerlassung der Schutzzonen war zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Schutzzonenbereich notwendig, wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte.

Die Schutzzonen waren ursprünglich wegen vermehrter Suchtgift- und Gewaltdelikte in diesem Bereich eingeführt worden. Damit sollte nicht zuletzt auch das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung erhöht werden. Eine Missachtung des Betretungsverbots wird mit einer Geldstrafe von bis zu 500 Euro oder mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Wochen bestraft. Im Bereich der Schutzzone können Verdächtige, von denen angenommen wird, dass sie gefährliche Angriffe, strafbare Handlungen oder Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz begehen könnten, weggewiesen werden. Laut Statistik der Polizei gab es im vergangenen halben Jahr drei Wegweisungen und Betretungsverbote sowie drei Anzeigen wegen der Missachtung des Betretungsverbots.

Die Schutzzonen-Einrichtung gilt sowohl an Wochentagen als auch an Wochenenden sowie an Feiertagen von 0 bis 24 Uhr. (TT.com)

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