Letztes Update am Sa, 13.04.2019 08:49

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Tirol

Junge Tiroler verloren mehrere Tausend Euro an Internetbetrüger

Die 19 und 28 Jahre alten Freunde wollten mit Prozessoren handeln und bestellten diese über eine Internetfirma. Nach mehreren Zahlungen kam das böse Erwachen.

Symbolbild.

© Shutterstock (Symbolfoto)Symbolbild.



Innsbruck – Mehrere Tausend Euro ärmer sind nun zwei junge Tiroler, die einen Handel mit Prozessoren-Schrott starten wollten. Die 19 bzw. 28 Jahre alten Freunde bestellten über eine Internetfirma sogenannte CPUs („Central Processing Unit“, zu deutsch zentrale Steuereinheit oder Hauptprozessor). Die Bezahlung wurde über eine Bitcoin-Wallet abgewickelt. Schließlich bot die Firma an, noch viel mehr Prozessoren verkaufen zu können und man einigte sich auf eine Bezahlung nach Lieferung der Ware. Da jedoch für diese große Menge ein Container nötig sei, müsse die Containerversicherung vorab bezahlt werden, hieß es. Die beiden Männer überwiesen den Betrag, ebenso wie eine später geforderte Summe für ein Euro-1 Zertifikat beim tschechischen Zoll sowie für die Containermiete.

Erst als die Freunde von Interpol ein vermutlich gefälschtes E-Mail erhielten, in dem stand, dass in ihrem Container Drogen gefunden wurden, erstatteten sie Anzeige. Zu diesem Zeitpunkt lag der Schaden bereits im hohen vierstelligen Bereich, berichtet die Polizei. (TT.com)




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