Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Fr, 19.04.2019


Innsbruck-Land

Keine Beweise: Busfahrer von Prügel-Vorwurf freigesprochen

Im November 2018 wurde dem Mann, der bei einem Partnerunternehmen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) angestellt ist, vorgeworfen, dass er mehrere Kinder angegriffen und eines davon geohrfeigt habe. Einem Mädchen soll er über den Fuß gefahren sein. Der Mann wurde freigesprochen.

An dieser Haltestelle nahe der NMS in Neustift im Stubai sollen sich im November 2018 die wüsten Szenen abgespielt haben.

© Rudy De MoorAn dieser Haltestelle nahe der NMS in Neustift im Stubai sollen sich im November 2018 die wüsten Szenen abgespielt haben.



Innsbruck, Neustift i. St. – Es sind schwere Vorwürfe, die Ende vergangenen Jahres gegen einen Buslenker erhoben wurden. In Neustift im Stubaital soll er gegen mehrere Schüler der Neuen Mittelschule handgreiflich geworden sein. Das Bezirksgericht Innsbruck hat ihn nun rechtskräftig davon freigesprochen.

Im November 2018 wurde dem Mann, der bei einem Partnerunternehmen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) angestellt ist, vorgeworfen, dass er mehrere Kinder angegriffen und eines davon geohrfeigt habe, nachdem diese an den Haltegriffen im Bus herumturnten. Als Spitze der Eskalation soll er einem Mädchen über den Fuß gefahren sein. Verletzungen seien die Folge gewesen, hieß es damals. Der Lenker hat die Vorwürfe von Anfang an zurückgewiesen.

Begründet wird das Urteil, das der TT vorliegt, damit, dass keine Beweise für ein Fehlverhalten des Fahrers gefunden werden konnten. „Der Kollege war immer sehr verlässlich“, heißt es in einer Stellungnahme jenes Unternehmens, bei dem der jetzt Freigesprochene angestellt ist. Und weiter: „Nach seiner Rehabilitierung wird er nun selbstverständlich wieder in den Dienst gestellt.“ (bfk)