Letztes Update am Sa, 27.04.2019 08:13

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Vorarlberg

Mordalarm in Dornbirn: Täter auf der Flucht

Zu einem Gewaltverbrechen ist es am Freitagabend in Dornbirn gekommen. Eine Frau hatte um 21.17 Uhr Polizei und Notruf gerufen. Im Bereich des Bahnhofs Dornbirn-Haselstauden fanden diese dann eine leblose Person mit massiven Bauchverletzungen vor. Der Mann verstarb noch an Ort und Stelle.

Der Fundort eines schwerverletzten Mannes in Dornbirn am Samstag. Im Bereich eines Betriebsgeländes beim Bahnhof Dornbirn-Haselstauden fand die Polizei eine leblose Person mit massiven Bauchverletzungen vor.

© APADer Fundort eines schwerverletzten Mannes in Dornbirn am Samstag. Im Bereich eines Betriebsgeländes beim Bahnhof Dornbirn-Haselstauden fand die Polizei eine leblose Person mit massiven Bauchverletzungen vor.



Dornbirn – Bei einem Gewaltverbrachen in der Nähe des Bahnhofs Dornbirn-Haselstauden ist am Freitagabend ein Mann getötet worden. Das Opfer wies massive Bauchverletzungen auf, es verstarb nach Eintreffen der Polizei und des Notarztes noch an Ort und Stelle. Dem Täter gelang die Flucht, eine Sofortfahndung sowie die Kontrolle des Bahnhofs und der Busse blieb zunächst ohne Erfolg, teilte die Polizei mit.

Die Polizei wurde um 21.17 Uhr zum Tatort, einem Betriebsgelände beim Bahnhof, gerufen. Dort wurde der leblose Körper des Mannes gefunden. Ersten Informationen zufolge dürfte es sich bei dem Toten um einen 28 oder 29 Jahre alten Mann aus dem Suchtgiftmilieu handeln. Eine diesbezügliche definitive Bestätigung stehe aber noch aus, hieß es dazu auf APA-Anfrage. Von welcher Art die tödliche Verletzung des Mannes war, gab die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht bekannt.

Ebenfalls am Tatort hielt sich eine Frau auf, die die Einsatzkräfte alarmiert hatte. Sie gab der Polizei erste Hinweise und erklärte, dass der Täter geflüchtet sei. Im Zuge der Fahndung wurden alle verfügbaren Streifen nach Dornbirn beordert, das Betriebsgelände wurde mit Polizeihund und Wärmebildkamera abgesucht. Gegen 1.30 Uhr war die Einvernahme der Frau in vollem Gange, die Exekutive erhoffte sich von ihrer Aussage grundlegende Erkenntnisse. Noch sei der Sachverhalt völlig unklar, hieß es. Mit weiteren Informationen sei nicht vor den Morgenstunden zu rechnen. (APA)


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