Letztes Update am Sa, 01.06.2019 11:34

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Kärnten

Nadel blieb in Kärntner Patientin stecken: 8000 Euro Schmerzensgeld

Die Patientin hatte vor drei Jahren eine Spinalanästhesie, einen sogenannten „Kreuzstich“ bekommen. Dabei war die Nadelspitze abgebrochen und im Körper steckengeblieben.

(Symbolfoto)

© PantherMedia(Symbolfoto)



Villach – Bei der Vorbereitung zu einer gynäkologischen Operation ist vor rund drei Jahren im LKH Villach die Spitze einer Nadel abgebrochen und in der Patientin stecken geblieben. Der Fremdkörper musste später im LKH Klagenfurt operativ entfernt werden. Nun erhielt die Frau im Zuge eines Vergleichs mit dem Krankenhaus 8000 Euro, berichtete die Kleine Zeitung am Samstag.

Die Patientin bekam eine Spinalanästhesie, einen sogenannten „Kreuzstich“. Dabei brach die Nadelspitze ab und blieb im Körper. Trotzdem wurde die Operation am LKH Villach planmäßig durchgeführt. Die Entfernung des Fremdkörpers gelang nicht gleich, also wurde die Betroffene ins LKH Klagenfurt verlegt.

Die Frau schaltete erst nach langem Zögern einen Anwalt ein, bekam nun aber im Zuge eines außergerichtlichen Vergleichs 8000 Euro. Seitens des Krankenhauses hieß es, dass derartige Fälle „extrem selten“ vorkämen und daher diesbezüglich keine Aufklärungspflicht bestehen würde. (APA)

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