Letztes Update am Fr, 07.06.2019 19:53

TT / Tiroler Tageszeitung Onlineausgabe


Indien

Mord an Kleinkind nach Streit um Geld erschüttert Indien

Das Mädchen sei vor ihrem Tod gefoltert und dann im Müll verscharrt worden.

(Symbolfoto)

© dpa(Symbolfoto)



Neu Delhi – Die Ermordung eines Kleinkindes im Norden Indiens hat Wut und Entsetzen in dem Land ausgelöst. Das zweieinhalbjährige Mädchen war nach Polizeiangaben Ende Mai im Bundesstaat Uttar Pradesh von Unbekannten entführt worden, nachdem Nachbarn mit seinem Vater in einen Streit über Geld geraten waren. Zwei Tage später fand die Familie die Leiche des Kindes nahe ihrem Zuhause im Müll.

Der Polizei zufolge gibt es bislang keine Hinweise, dass das Kind sexuell missbraucht wurde, bevor es erdrosselt wurde, wohl aber deutliche Spuren von Folter. Die Beamten nahmen zwei Nachbarn als Verdächtige fest. Zudem wurden fünf Polizisten suspendiert, die in dem Fall Dienstpflichten vernachlässigt haben sollen.

Auf Twitter forderten zahlreiche Inder mit dem Hashtag #JusticeforTwinkleSharma Gerechtigkeit für das Kind und hohe Strafen für die Täter. Die prominente Politikerin Priyanka Gandhi schrieb am Freitag von einem „weiteren unmenschlichen, unaussprechlichen Verbrechen gegen ein unschuldiges Kind“. Sie fügte hinzu: „Was ist nur aus uns geworden?“ Auch der Bollywood-Schauspieler Abhishek Bachchan zeigte sich auf Twitter „angewidert und wütend“ und schrieb: „Wie kann jemand auch nur daran denken, so etwas zu tun?“ (dpa)




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